Wolfgang Kubicki hat klare Ziele


Er will Platz drei vor den Grünen sein 


Wolfgang Kubicki ist bekannt für schonungslose Kritik, er provoziert gerne und charakterisiert sich selbst als Macho, selbstbewusst und wortgewaltig. Eine nicht unsymphatische Arroganz: Fragt man in Schleswig-Holstein nach der Beliebtheit von Politikern, steht Kubicki in solchen Umfragen stets weit oben. Und Kubicki hat Großes vor. Im Norden strebt er ein zweistelliges Ergebnis, Platz drei vor den Grünen und eine Regierungsbeteiligung an. Aber: Sollte die FDP im Herbst den Wiedereinzug in den Bundestag schaffen, will er den Landtag verlassen und als Bundestagsabgeordneter nach Berlin wechseln.

 

38.000 Facebook-Fans für Kubicki

 

Mit 65 Jahren ist Wolfgang Kubicki ein Oldie im Geschäft, aber vorne dabei bei Facebook mit fast 38.000 Fans. Mit 19 Jahren trat er in die FDP ein, seit einem Vierteljahrhundert ist er der prägende Kopf der Liberalen im Landtag – und längst ein echter Polit-Promi, der gerne in Talkshows geladen wird. Der Rechtsanwalt betont gern seine finanzielle und berufliche Unabhängigkeit von der Politik - und beansprucht, das zu sagen, was er denkt.  In der Bundespartei hat das dem Freigeist, der auch innerparteilich schonungslos Kritik übt, früher viel Ärger eingebracht.Nach dem Scheitern der Liberalen bei der Bundestagswahl 2012 wurde Kubicki 2013 zum Bundesvize gewählt. Er ist in dritter Ehe mit der Strafrechtlerin Annette Marberth-Kubicki verheiratet und lebt in Strande bei Kiel. Er hat zwei Kinder und ist inzwischen stolzer Opa. 

Als Schleswig-Holsteiner liebt er Fischbrötchen und natürlich die Ostsee, wie er uns in der Speed-Fragerunde (siehe oben im Video) mit Reporterin Anne Rauschenberger verraten hat....

Portrait Kubicki

Inhaltlich setzt die FDP im Wahlkampf auf die Schwerpunkte Bildung, innere Sicherheit und Infrastruktur. Gymnasien sollten freie Wahl zwischen G8 und G 9 haben.  Und: das Kleinhalten von Populisten. „Ich wäre stolz, wenn unser Land beweisen könnte, dass die AfD keine Chance hat, politisch zu reüssieren“, so Kubicki kürzlich in einem dpa-Interview. Spekulanten über Bündnisoptionen zeigt der Politiker die rote Karte, hat sich öffentlich gegen eine Debatte über eine Ampelkoalition und andere Optionen ausgesprochen. «Die FDP wirbt für sich und ihre Politik, nicht für Konstellationen mit anderen Parteien. Das gilt im Bund wie auch für Schleswig-Holstein.“


Wolfgang Kubicki im Netz:


>> Homepage der Nord-FDP
>> Wahlprogramm der Nord-FPD
>> Wolfang Kubicki bei Facebook
>> FDP SH bei Twitter

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