Schiffstaufe in Hamburg


Private Initiative „Sea Watch“ startet mit weiterem Flüchtlings-Rettungsschiff.

In Hamburg ist am Freitag das zweite Schiff der privaten Initiative „Sea Watch“ zur Rettung von Bootsflüchtlingen im Mittelmeer getauft worden. Die „Sea Watch 2“ soll von Ende April an im Mittelmeer vor der libyschen Küste kreuzen und Menschen in Seenot helfen. Die aus Eigenmitteln und Spenden finanzierte Hilfsaktion hatte vor einem Jahr mit einem 100 Jahre alten Fischerboot, der „Sea Watch“, begonnen. Nach Angaben des Initiators Harald Höppner sind 2015 mehr als 2000 Menschen gerettet worden.
Das neue Schiff ist mehr als doppelt so groß, ganzjährig einsetzbar und bietet auch Platz für die medizinische Versorgung.

Eine erste Testfahrt hat die „Sea Watch 2“ schon am Donnerstag im Hamburger Hafen gedreht. Am Tag der Taufe durften unsere Reporter das Schiff genauer anschauen und filmen. Welche Hoffnungen die freiwilligen Retter in die neue „Sea Watch“ stecken und was sie bisher erreicht haben, zeigen die Reporterinnen Dania Maria Hohn und Julia Simon.

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